Schulprofil
Geschichte der Schule
Die Friholtschule ist die älteste Schule für Geistigbehinderte
in Schleswig-Holstein. Sie wurde 1972 als Schulversuch offiziell
initiiert. Die Klassen waren in verschiedenen Gebäuden der Stadt
Flensburg unter zum Teil schwierigen äußeren Bedingungen
untergebracht.
1979 zog die ganze Schule in einen Neubau in die Elbestrasse
um. Schon bald war das Gebäude zu klein, so dass Außenstellen
in der Grundschule in Adelby, später auch in der Grundschule
Rude und in der Sprachheilgrundschule dazu kamen.
1997 wurde durch
den Schulträger ein Erweiterungsbau beschlossen. 1998 konnten
neue Klassen- , Werk- und Therapieräume in der Elbestrasse eingeweiht
werden, die insgesamt zu einer großen Entlastung der Raumsituation
beitragen konnten.
Kooperation
Die Friholtschule kooperiert mit vielen schulischen und sonderpädagogisch
orientierten Einrichtungen im Umfeld. Als Beispiele besonders intensiver
Zusammenarbeit können die Grundschulen Adelby, sowie die Grund-
und Hauptschulen Osbekschule und GHS Weding genannt werden, in denen
direkte Kooperation bzw. integrative Arbeit stattfindet.
Im außerschulischen Umfeld besteht ein enger Kontakt zu den
Kindergärten der Kindergarten Adelby GmbH in Bezug auf Fragen
der Einschulung , sowie zu den Flensburger Werkstätten Holländerhof
und Mürwiker Werkstätten zu Fragen der beruflichen Eingliederung
von Werkstufenschüler/-innen der Friholtschule.
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Schüler/-innen Alle Kinder und Jugendlichen, die die Friholtschule besuchen sind
unterschiedlich behindert. Alle haben einen unterschiedlichen Förderbedarf,
der im individuellen sonderpädagogischen Förderplan festgeschrieben
ist. Der Förderplan wird mit den Erziehungsberechtigten , den
beteiligten Lehrkräften und evtl. Therapeuten, bzw. Sachverständigen
abgesprochen und jährlich in einer Förderplankonferenz
fortgeschrieben.
Die Klassen der Friholtschule werden mit Kindern
unterschiedlicher Behinderung zusammen gestellt. Kriterien sind
jeweils Alter, sozialer Bezug und die Arbeitsfähigkeit der gesamten
Gruppe. Im Vergleich mit anderen Klassen müssen Pflege- und
Betreuungsaufwand für alle Beteiligten angemessen verteilt
werden.
Alle Kinder der Schule haben grundsätzlich den gleichen Förderanspruch.
Unterricht, Therapie und Förderpflege sind gleichberechtigte Förderaspekte
mit den einzelnen Kindern angemessenen zeitlichen und fachlichen Anteilen.
Integration
Zur Zeit gibt es im Einzugsbereich der Friholtschule keine integrativen Maßnahmen.
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